Bei CHF 6'000 Bruttolohn pro Monat beträgt die Quellensteuer 2026 im Kanton Zürich 6.79 %, also CHF 407.40 (Tarifdateien der ESTV). Das gilt für den Tarif A0N, alleinstehend, ohne Kinder und ohne Kirchensteuer. Im Kanton Solothurn kostet derselbe Lohn 11.85 % oder CHF 711.00. Als Arbeitgeber ziehen Sie die Quellensteuer vom Lohn ab und liefern sie der zuständigen Steuerbehörde ab.
Quellensteuer-Tabelle 2026: gleicher Lohn in sechs Kantonen
| Kanton | Satz | Steuer |
|---|---|---|
| Zürich | 6.79 % | CHF 407.40 |
| Aargau | 7.70 % | CHF 462.00 |
| Luzern | 9.39 % | CHF 563.40 |
| St. Gallen | 10.01 % | CHF 600.60 |
| Basel-Stadt | 10.59 % | CHF 635.40 |
| Solothurn | 11.85 % | CHF 711.00 |
Stand 2026. Quelle: ESTV, Tarifdateien der Kantone
Wer in der Schweiz quellensteuerpflichtig ist und welcher Kanton gilt
Quellensteuerpflichtig sind ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung mit steuerrechtlichem Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz (Art. 83 und 107 DBG). Ausgenommen ist, wer in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe mit einer Person mit Schweizer Bürgerrecht oder Niederlassungsbewilligung lebt.
Für Personen, die in der Schweiz wohnen, rechnen Sie nach dem Recht des Wohnkantons. Massgebend ist der Wohnsitz oder Aufenthalt bei Fälligkeit des Lohns, nicht Ihr Betriebssitz.
Wohnt die Person im Ausland, nennt Ihnen das kantonale Steueramt den zuständigen Kanton.
A0N oder B2N: was im Tarifcode steckt
Der Tarifcode hat drei Stellen (Recordformate der ESTV). Zuerst steht der Tarifbuchstabe, dann die Zahl der Kinder von 0 bis 9, am Schluss Y mit oder N ohne Kirchensteuer.
Der Rechner kennt vier Buchstaben.
- A: alleinstehend
- B: verheiratet, ein Einkommen
- C: verheiratet, zwei Einkommen
- H: alleinerziehend, nur mit mindestens einem Kind wählbar
Der Buchstabe hängt ab von Zivilstand, Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen im Haushalt und Erwerbstätigkeit der Eheleute (Art. 1 QStV).
Der Satz der Stufe gilt für den ganzen Lohn
Jeder Tarif ist in Lohnstufen gegliedert, im Zürcher Tarif A0N um CHF 6'000 herum je CHF 50 breit.
| Lohn ab | Lohn bis | Satz |
|---|---|---|
| CHF 5'901 | CHF 5'950 | 6.75 % |
| CHF 5'951 | CHF 6'000 | 6.79 % |
| CHF 6'001 | CHF 6'050 | 6.85 % |
Stand 2026. Quelle: Kanton Zürich, Quellensteuertarif A ohne Kirchensteuer
Der Rechner wendet den Satz der Stufe auf den ganzen Bruttolohn an. Die Steuer pro Monat rundet er auf 5 Rappen.
Zwei Beispiele aus dem Kanton Zürich
Alleinstehend mit 13. Monatslohn. Eine Mitarbeiterin verdient CHF 6'000 pro Monat, Tarif A0N. Den 13. Monatslohn zahlen Sie einmal im Jahr aus, hier im Dezember. Der Rechner zählt ihn im Auszahlungsmonat zum Lohn, das ergibt CHF 12'000. Für den ganzen Dezemberlohn zeigt der Rechner 12.42 %, also CHF 1'490.40 statt CHF 407.40. Über das Jahr sind das CHF 5'971.80. Beispiel im Rechner öffnen
Verheiratet, ein Einkommen, zwei Kinder. Bei CHF 8'000 pro Monat und Tarif B2N zeigt der Rechner 2.49 % oder CHF 199.20. Beispiel im Rechner öffnen
Fünf Kantone rechnen mit dem Jahreslohn
Freiburg, Genf, Tessin, Waadt und Wallis wenden das Jahresmodell an. Den Satz bestimmt dort der Jahreslohn geteilt durch 12, den 13. Monatslohn zählt der Rechner dazu.
In der Waadt ergeben 13 Löhne von CHF 6'000 in diesem Beispiel CHF 78'000 Jahreslohn. Geteilt durch 12 sind das CHF 6'500. Der Satz für diesen Betrag gilt im Tarif A0N in jedem Monat.
| Monatslöhne | Satz | Steuer pro Monat |
|---|---|---|
| 12 | 11.19 % | CHF 671.40 |
| 13 | 11.82 % | CHF 709.20 |
Stand 2026. Quelle: Rechnerwerte aus der Waadtländer Tarifdatei der ESTV
Die übrigen Kantone rechnen im Monatsmodell wie im Zürcher Beispiel.
Was der Rechner nicht rechnet
Mehrere Arbeitgeber, Teilzeit mit weiteren Einkommen, Ersatzeinkünfte, Grenzgängertarife und einmalige Zahlungen ausser dem 13. Monatslohn berücksichtigt der Rechner nicht. Den Tarif einer Person legt das kantonale Steueramt verbindlich fest.
Die übrigen Lohnabzüge zeigen der Lohnrechner und die Ratgeber zu Lohnabrechnung und Lohnausweis.
Quellensteuer nachrechnen in vier Schritten
- Lassen Sie sich vor der ersten Lohnzahlung Bewilligung und Wohnadresse geben.
- Geben Sie Kanton, Tarifcode und Bruttolohn der letzten Lohnabrechnung im Rechner ein und vergleichen Sie Satz und Betrag.
- Weicht der Abzug ab, prüfen Sie zuerst Kinderzahl und Kirchensteuer im Code, danach den Stand der Tarifdatei.
- Bleibt der Unterschied, lassen Sie den Tarifcode vom kantonalen Steueramt bestätigen.
Tabulo zieht die Quellensteuer in der Lohnbuchhaltung jeden Monat ab und rechnet sie mit dem Kanton ab. Wollen Sie den Quellensteuerabzug abgeben, fordern Sie einen Rückruf an.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Quellensteuer in der Schweiz bei CHF 6'000 Lohn?
Mit Tarif A0N sind es 2026 je nach Kanton zwischen 6.79 % in Zürich und 11.85 % in Solothurn, gemessen an den sechs Kantonen der Tabelle.
Ab welchem Lohn folgt eine nachträgliche ordentliche Veranlagung?
Ab einem Bruttolohn von CHF 120'000 pro Jahr (Art. 9 QStV).
Kann jemand mit tieferem Lohn eine ordentliche Veranlagung verlangen?
Ja, wer in der Schweiz wohnt, beantragt sie bis am 31. März des Folgejahres beim Steueramt (Art. 89a DBG). Der Antrag lässt sich nicht zurückziehen.
Warum weicht die Quellensteuer in Zürich von der ordentlichen Steuer ab?
Der Kanton Zürich erhebt 2026 in der ordentlichen Veranlagung 95 % der einfachen Staatssteuer. Im Quellensteuertarif sind 98 % eingerechnet. Eine Differenz zur ordentlichen Steuer ist darum nicht zwingend ein Fehler im Lohnabzug.
Was passiert, wenn ein Kanton keinen Tarif mit Kirchensteuer führt?
Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt und Wallis führen 2026 für die vier Tarife des Rechners nur Codes ohne Kirchensteuer, der Jura nur solche mit. Der Rechner nimmt dann den vorhandenen Code und weist darauf hin.